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Emiliana Torrini

Emiliana Torrini

Emilíana Torrini nennt sich eine "zufällige Songwriterin", die stets einen Anlass brauche, um ein weiteres Lied zu schreiben. Die italienisch-isländische Kosmopolitin, die nach einigen Jahren in England mittlerweile wieder in Island lebt, hat sich mit ihrem feinen Gespür für verzaubernde Melodien in die Herzen der europäischen Pophörer gespielt – mit Singles und Alben, die sich klanglich und produktionell stark voneinander unterscheiden. Nachdem sie bereits 2004 eine Grammy-Nominierung erhalten hatte, gelang ihr 2009 mit "Jungle Drum" ein europaweiter Erfolg. Vier Jahre später erschien ihr neues, mit großen Erwartungen begleitetes Album "Tookah", für das sie klanglich in die Historie der Dance- und Club-Sounds eintauchte. Nach ihren begeisternden Deutschland-Konzerten im November letzten Jahres kommt Emilíana Torrini am 20. November noch einmal für eine exklusive Show im Kölner Luxor nach Deutschland.

Die 1977 in Islands zweitgrößter Stadt Kópavogur geborene Emilíana Torrini sang zunächst in diversen Chören und besuchte ab ihrem 15. Lebensjahr eine Opernschule. Ihr großes Interesse an klassischer Musik beruhte auf ihren italienischen Wurzeln, gleichzeitig hörte sie gern Pop- und Dance-Songs. Im Alter von 17 konnte man ihre Stimme erstmals auf einem Tonträger hören: auf dem gleichnamigen Album der Band Spoon. Danach schloss sie sich für eine Weile dem isländischen Dance-Kollektiv GusGus an und nahm mit ihm das Album "Polydistortion" auf. Außerdem veröffentlichte sie in Island ihre ersten beiden Soloalben.

Mit ihrem ersten international veröffentlichten Soloalbum "Love In The Time Of Science" machte die attraktive Künstlerin mit der unverwechselbaren, glasklaren Stimme 1999 europaweit auf sich aufmerksam. Sie expandierte ihre Erfahrungen, indem sie zahlreiche Kollaborationen einging, darunter mit dem britischen Star-DJ Paul Oakenfold und dem Elektronik-Projekt Thievery Corporation. Außerdem sang sie mit "Golumn’s Song" die Titelmelodie zum Blockbuster "Herr der Ringe". Eine Fremdarbeit als Songwriterin für Kylie Minogue brachte ihr globale Anerkennung ein: Die von Torrini komponierte und produzierte Minogue-Single "Slow" entwickelte sich nicht nur zum Welthit, 2005 wurde sie für diesen Song für einen Grammy nominiert.

Mit "Fisherman’s Woman" (2005) und "Me And Armini" (2008) erschienen zwei weitere Soloalben, die sich klanglich stark voneinander unterschieden. Das erste ist ein rein akustisches Werk, auf dem Torrini häufig nur von einer Akustik-Gitarre begleitet wird, für "Me And Armini" öffnete sie ihre Songs den großen Pop-Entwürfen. Und dies mit gewaltigem Erfolg: Die Single-Auskopplung "Jungle Drum" entwickelte sich 2009 in vielen Nationen zu einem gewaltigen Sommerhit und bescherte ihr unter anderem in Deutschland einen ersten Platz in den Charts sowie eine Platin-Schallplatte für mehr als 300.000 verkaufte Einheiten.

Nachdem Emilíana Torrini 2010 erstmals Mutter wurde, näherte sie sich ihrem kommenden Album behutsam. Den Kern von "Tookah", das im September 2013 erschien, bilden zwei altgediente Synthesizer – darunter der legendäre Oberheim – auf deren Basis sie Songs zwischen Pop, Clubmusik und großen Melodie-Entwürfen schrieb. Gemeinsam mit dem Produzenten Dan Carey (Bat For Lashes, Santigold, Lily Allen) erfand sich Torrini auf diesem Album ein weiteres Mal neu. Die Künstlerin zieht es weiter und man kann ihr nur gespannt folgen.

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Februar 2017
Emiliana Torrini Samstag, 25.02.2017
Volksbühne, Berlin, Deutschland