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Fear Factory

Fear Factory

Drei Jahre nach der Breitseite von »The Industrialist« kommen FEAR FACTORY mit einem neuen, maximal brutalen Longplayer um die Ecke und geben sich so motiviert und angriffslustig wie selten zuvor. Die Innovativ-Metaller aus Kalifornien um die beiden Bandsprachrohre Burton C. Bell (v.) und Dino Cazares (g.) präsentieren sich auf »Genexus« (VÖ: 07.08.15 Nuclear Blast) bärenstark und legen ihre übergreifend beliebten Trademarks offen auf den Tisch. Neben elektronischen, düsteren Parts setzt es auf dem zehnten Studioalbum wieder haufenweise typische Cazares-Maschinenriffs und episch-brachiale Gesangseinlagen, die jedem Fan der Band wie Öl die Kehle hinunter¬gleiten werden. Mr. Bell erklärt zunächst einmal den prägnanten, dennoch doppeldeutigen Albumtitel mit einer überaus düsteren und für viele wohl gut nachvollziehbaren Zukunftsvision. "Der Albumtitel »Genexus« setzt sich aus den Worten »Genesis« und »Nexus« zusammen und beschreibt die nächste Entwicklungsstufe der Menschheit, in der wir uns gerade mehr oder weniger befinden. Der Mensch wird in seinem Tun immer mehr von der technischen Entwicklung beeinflusst, und wir müssen uns ernsthaft Gedanken darüber machen, wie der Mensch in wenigen Jahren aussehen wird. Ich glaube, wir befinden uns mitten in einer Transformation zu Maschinen beziehungsweise Robotern, der technische Fortschritt ist unaufhaltsam und die Grenzen verschwimmen immer mehr, Emotionen sind nur noch Beiwerk, der Mensch als Maschine: was vor vielen Jahren ein Albtraum war, könnte in nächster Zeit wahr werden." Sollte dies wirklich eintreten, so liefert das Duo Infernale zumindest den adäquaten Soundtrack. Anderthalb Jahre haben FEAR ¬FACTORY an »Genexus« herumgewerkelt, eine Zeitspanne, die für Burton nicht ungewohnt ist. "Das ist typisch für FEAR FACTORY, denn wir brauchen immer eine gewisse Zeit, um die Dinge ins Laufen zu bringen. Im Januar 2014 haben wir bereits mit dem Songwriting für die neue Platte begonnen und im Studio pushen wir uns stets gegenseitig zu Höchstleistungen. Dino und ich sind da jeder mit vollem Einsatz am Start, da kann es auch schon mal krachen, aber es geschieht mittlerweile alles zum Wohle der Band", schmunzelt Bell. Was neu gewesen ist am Aufnahmeprozess, war die Hinzunahme eines Vocal-Coaches, der Burton unter die Arme bzw. Stimmbänder griff und ihn an die Grenzen seiner stimmlichen Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit brachte. "Ich wollte mal was Neues ausprobieren und habe jemanden hinzugezogen, der vom Singen mehr Ahnung hat als ich", lacht der sympathische Vokalist. "Ein Vocal-Coach pusht dich zum Maximum, ich wollte insbesondere aus meinen Clean-Vocal-Parts noch mehr rausholen und ich glaube, das ist mir auch sehr gut gelungen." Keine Einwände, Burt. Zum Touring-Line-Up gehörten bis vor kurzem noch Bassist Matt DeVries (ex-SIX FEET UNDER, ex-CHIMAIRA) und Schlagzeuger Mike Heller. DeVries wurde mittlerweile durch Tony Campos (ex-STATIC X, ex-SOULFLY) ersetzt. "Ich habe die Bass-Parts auf dem neuen Album selbst eingespielt, mit Matt das hat nicht mehr so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt hatten. Was das Drumming betrifft: wie man weiß, arbeiten wir natürlich sehr viel mit Programming, aber Mike hat einige Parts tatsächlich selbst eingespielt und ist auf alle Fälle noch ein Mitglied im Bandgefüge." Als gemeinhin fünftes Mitglied bei FEAR FACTORY gilt Knöpfchendreher und Reglerschieber Rhys Fulber, der auch diesmal wieder als Produzent mitgewirkt hat und den Burton als unverzichtbar beschreibt. "Rhys gehört einfach zu FEAR FACTORY dazu, wir kennen uns schon so lange, er hilft uns seit den frühen Neunzigern bei den Produktionen. Ein FEAR FACTORY-Album ohne Rhys ist mittlerweile schwer vorstellbar für mich, und ich bin heilfroh, dass er auch diesmal wieder mit an Bord war." – Patrick Schmidt

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